Änderungsabnahmen nach § 19 (3) StVZO

Für gewisse Änderungen am Fahrzeug werden nach der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) am Fahrzeug die Begutachtung durch einen Prüfingenieur einer amtlichen anerkannten Überwachungsorganisation oder einen amtlich anerkannten Sachverständigen (aaS) oder Prüfer (aaP) vorgeschrieben. Nach §§ 19 bzw. 21 der StVZO ist geregelt, wann welche Person tätig werden darf und eingreifen darf.

Eine Änderungsabnahme nach § 19 (3) ist immer dann nötig, wenn Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen werden, durch den Ein- oder Anbau von Teilen für die ein Teilegutachten (TGA) oder eine Teilegenehmigung (ABE für FZ-Teile, EG-Genehmigung, ECE-Genehmigung) vorgelegt werden.

Für eine postlive Änderungsabnahme sind die oben genannten Gutachten und Genehmigungen (Prüfzeugnisse) sowie an die Begutachtung selber Auflagen und Bedingungen geknüpft. Es handelt sich dabei um das Prüfzeugnis, dieses muss dem Fahrzeug zugeordnet werden können. Die im Prüfzeugnis aufgeführten Auflagen und Bedingungen müssen eingehalten werden und das Fahrzeug muss mit den Änderungen vorschriftsmäßig und verkehrssicher sein.

Durch die Ausstellung des Änderungsnachweises (Nachweis über den Ordnungsgemäßen Ein- oder Anbau von Teilen) wird die positive Änderungsabnahme schriftlich bestätigt.

In diesem Nachweis werden die Änderungen für die Fahrzeugpapiere aufgeführt, müssen aber nicht in jedem Fall direkt in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Es ist auch möglich, diese erst bei der nächsten Befassung der Zulassungsstelle mit den Papieren (Ummeldung oder Halterwechsel) hier übernehmen zu lassen. Bei diesem Fall reicht es aus, den Nachweis bei den Fahrzeugpapieren mitzuführen.

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